Reinigungsmittel als Steuerungsinstrument für Umwelt und Gesundheit
Sie haben es in der Hand, wie viele und welche Reinigungsmittel in Ihrer Verwaltung eingesetzt werden.
Durch die Verwendung bestimmter Chemikalien in Reinigungsmitteln kann eine Gefahr für Umwelt und Gesundheit entstehen. Achten Sie aus diesem Grunde bei der Beschaffung auf die Deklaration der Inhaltsstoffe. Wasch- und Reinigungsmittel auf Basis nachwachsender Rohstoffe bauen sich im Abwasser nicht nur schnell vollständig ab, sondern sind außerdem sehr hautverträglich. Sie sind in Wasch- und Spülmitteln, Allzweckreinigern und vor allem in flüssigen Feinwasch- und Handgeschirrspülmitteln enthalten.
Hilfestellung für Ihre Entscheidung können Ihnen hierbei der „blaue Engel“ oder die "europäische Umweltblume" geben.
- Blauer Engel
- Europäische Umweltblume
Sparsamer und effektiver Einsatz von Reinigungsmitteln spart Kosten!
Zuvor sollten Sie aber darauf bedacht sein, jeweils möglichst wenig Reinigungsmittel einzusetzen. Dafür sollte Ihr Reinigungspersonal oder das Personal der beauftragten Reinigungsfirma entsprechend geschult sein.
Das Umweltbundesamt – www.umweltbundesamt.de – hat Ausschreibungsempfehlungen für eine modifizierte Gebäudereinigung formuliert. www.procuraplus.org liefert ebenfalls weitergehende Informationen. Vermeiden oder vermindern Sie bereits im Vorfeld Schmutz durch entsprechende Vorkehrungen. Bedenken Sie außerdem, dass die Reinigungsbehälter ein großes Abfallpotenzial darstellen, was unsere Umwelt wiederum belastet. Für die Innenraumreinigung von Schulen liefert der „Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden” gesonderte Informationen.
Presse-Archiv
17.05.10 „Jugend forscht“ zeichnet ökologischen Reiniger efea aus
Beim 45. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ sind zwei 18jährige Schüler aus Rostock mit dem Sonderpreis „Nachwachsende Rohstoffe“, gestiftet vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), ausgezeichnet worden. Johanna Pügge und Christopher Mattheus von der CJD Christophorusschule entwickelten mit ihrem Projekt „Hat es efea drauf?“ einen ökologischen Reiniger aus Efeu, der ebenso umweltfreundlich wie hautverträglich und wirtschaftlich ist. Um derartiges Engagement zu belohnen, stiftet das BMELV den Sonderpreis „Nachwachsende Rohstoffe“ im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend forscht“. Mit ihm wurden bereits in den letzten Jahren ca. 100 junge Nachwuchswissenschaftler auf Regionalebene ausgezeichnet. In diesem Jahr ist erstmals eine herausragende Arbeit mit dem mit 1.500 Euro dotierten Bundespreis „Nachwachsende Rohstoffe“ gewürdigt worden.
Produktneuheiten gibt es auch alljährlich bei der Messe „Biofach“ – http://www.nachwachsende-rohstoffe.biz/allgemein/biofach-2010/.